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Förderpaket für sozial-gerechte Energiewende

Das Klimaschutzministerium unterstützt einkommensschwache Haushalte beim Umstieg auf klimafreundliche Heizsysteme.

Dafür stehen in den kommen zwei Jahren bundesweit 100 Millionen Euro zur Verfügung. Die Detailgestaltung des Fördermodells wird nun gemeinsam mit dem Bund aufgesetzt und baut auf bestehenden Förderschienen des Landes auf.

"Einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten"

Sehr erfreut zeigen sich Soziallandesrätin Katharina Wiesflecker sowie Klima- und Energielandesrat Johannes Rauch zum von Klimaschutzministerin Leonore Gewessler vorgestellten Förderpaket: „Damit werden zukünftig auch armutsbetroffene Menschen die Möglichkeit haben, auf klimafreundliche Heizsysteme umzusteigen und einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.“ Bis zu 100 Prozent der anrechenbaren Investitionskosten können bei der Umstellung auf ein klimafreundliches Heizsystem gefördert werden. Die Förderabwicklung wird über das Land Vorarlberg erfolgen, weitere Details zu Fördermöglichkeiten folgen in den nächsten Wochen.

Markus Gmeiner
Die Förderung von Klimaschutzmaßnahmen auch für Personen mit niedrigem Einkommen sind absolut sinnvoll, sowohl in ökologischer als auch sozialer Hinsicht.Landesrätin Katharina Wiesflecker

Ausstieg aus fossilen Heizungssystemen

„Der Klimawandel ist erwiesenermaßen auch eine soziale Frage. Die Förderung von Klimaschutzmaßnahmen auch für Personen mit niedrigem Einkommen sind absolut sinnvoll, sowohl in ökologischer als auch sozialer Hinsicht“, sagt Landesrätin Wiesflecker. Der Ausstieg aus fossilen Heizungssystemen sei laut Landesrat Rauch für Vorarlberg von zentraler Bedeutung. „Die in Privathaushalten bestehenden Öl- und Gasheizungen waren zuletzt für 16 Prozent der gesamten Treibhausgase sowie für rund 25 Prozent der fossilen Energieimporte verantwortlich“, so Rauch.