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Vorrang für Verkehrssicherheit und sanfte Mobilität

Um die stark frequentierte Brugger Straße in Höchst sicherer zu machen, hat die Landesregierung jetzt der Vergabe von Straßenbauarbeiten im Wert von 2,5 Millionen Euro zugestimmt.

Übereinstimmend sehen die beiden Landesräte Marco Tittler und Johannes Rauch im Bauvorhaben eine „umfassende qualitative Aufwertung für eine wichtige Verkehrsader, die überkommunale Bedeutung hat“. So soll sich eine neue Busspur vor der Rheinbrücke in Richtung Lustenau vor allem in Sachen Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit des öffentlichen Verkehrs in der Region sehr positiv auswirken. Der als „Radschnellverbindung“ und „Landesradroute Freizeit/Alltag“ ausgewiesene kombinierte Rad- und Gehweg wird gleichzeitig verbreitert, um ein Mehr an Sicherheit zu schaffen. „Vom fußgänger- und fahrradfreundlichen Ausbau profitieren alle Seiten“, unterstreichen Verkehrslandesrat Tittler und Mobilitätslandesrat Rauch.

Markus Gmeiner

Vorrang für Verkehrssicherheit

Herausfordernde Zielsetzung sei, Verkehrsbehinderungen während der gesamten Bauzeit möglichst gering zu halten. Absoluten Vorrang habe die Verkehrssicherheit. Mit dem Projekt verknüpft sind rund um das beliebte Naherholungsgebiet Bruggerloch Verbesserungen für den öffentlichen Verkehr sowie für die Sicherheit von Radfahrern und Fußgängern. „Das straßenbauliche Umfeld vor Ort soll für die verkehrlichen Entwicklungen der nächsten Jahrzehnte optimal gerüstet werden“, bringt Tittler das Bauvorhaben auf den Punkt.

Vor allem zu Stoßzeiten wird die neue Busspur dazu beitragen, die Fahrpläne ohne Verspätungen einzuhalten. Ein pünktlicher Bus- und Bahnverkehr wird mehr Pendlerinnen und Pendler zum klimafreundlichen Umstieg animieren.Mobilitätslandesrat Johannes Rauch

Konkurrenzfähiger öffentlicher Verkehr

Von einem für die Kommune und die gesamte Region wichtigen Infrastrukturprojekt spricht der Bürgermeister von Höchst, Herbert Sparr: „Wir investieren gemeinsam in einen leistungsfähigen und konkurrenzfähigen öffentlichen Verkehr und ein attraktives Radwegenetz, das vor allem auch im Alltag zum Umstieg aufs Fahrrad motiviert. Auch kann durch dieses Mobilitätsprojekt die Anbindung der Kreuzdorfstraße an die L 40 optimal umgesetzt werden“. Die Gemeinde wird sich mit 860.000 Euro an den Baukosten beteiligen.

Baustart Herbst 2021

Im Zuge der Bauarbeiten werden in Absprache und auf Wunsch der Standortgemeinde Höchst auch die bestehenden Busbuchten der Haltestelle Brugg aufgelassen. Busse werden künftig auf der Fahrbahn halten, wodurch ein direktes Weiterfahren nach dem Halt möglich ist. Auch wird die Einmündung der Kreuzdorfstraße in die Bruggerstraße verlegt und macht somit diesen Abschnitt verkehrssicherer. Damit der auf dem Hochwasserschutzdamm verlaufende Rad- und Gehweg verbreitert werden kann, müssen stabilisierende Stützmauern errichtet werden. Der gesamte Abschnitt wird mit einer neuen Beleuchtung ausgestattet. Bei den Schutzwegquerungen werden außerdem Schutzinseln errichtet. Der Baubeginn erfolgt im Herbst 2021, die Fertigstellung ist im Sommer 2022 vorgesehen. Mit den Straßenbauarbeiten beauftragt wurde die Wilhelm & Mayer Bau GmbH.